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Freitag, 6. März 2015

Adipositas Op bei Diabetes? Ja oder Nein?

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Beim forschen nach einem interessanten Thema für meinen nächsten Blogeintrag bin ich auf ein sehr heikles Thema gestoßen,was vielleicht eine und das hoffe ich sogar auch eine Diskussion auslöst,die aber sicher auch die Meinungen aller spalten wird.
Es geht um Adipositas-Chirurgie!
Jetzt wird der eine oder andere sicherlich schon mit den Augen rollen oder denken was hat das mit Diabetes zu tun?
Doch bevor ich nun richtig loslege,erstmal vor weg-Ich bin und bleibe ein absoluter Gegner einer Schönheitsoperation und zu der zähle ich auch die Adipositas-Chirurgie.Ich möchte euch nicht davon abbringen,diese vielleicht auch ins Auge zufassen:Nein ich möchte euch sensibilisieren,einfach drüber nachzudenken,ob es wirklich Sinn macht sich einer solchen OP zu unterziehen,weil es einfacher und bequemer für Euch ist,als auf euren alten Gewohnheiten zu verzichten.

Ich möchte kurz erklären warum:
Zu meinem Standpunkt gehört: Ich habe mir das "an gefressen" und ich muss es auch alleine wieder los werden.Aber das ist meine persönliche Meinung und ich möchte nicht,das sich durch meine Meinung jemand auf den Schlips getreten fühlt.Jeder darf und sollte für sich entscheiden,ob er diese drastische Maßnahme und deren Komplikationen in Kauf nehmen möchte.
Wie komme ich gerade auf dieses Thema? Ich hatte vor kurzem eine Unterhaltung mit einer Freundin und sie wollte sich operieren lassen.Was soll ich sagen: Sie hatte ihre Meinung und ich meine.
Da trafen Welten aufeinander und jeder wollte seinen Standpunkt vertreten.
Das Ende vom Lied war sie hatte noch ihre Meinung und ich halt meine :)
Adipositas-Chirurgie.

Ich möchte nun einen Text benutzen,den ich in der Apotheken-Umschau zu diesem Thema gelesen habe.


Adipositas-OP: Diabetes mit Skalpell heilen?

Operationen gegen Übergewicht können auch die Blutzuckerwerte bei einem Typ-2-Diabetes bessern. Doch die Eingriffe bergen Risiken

 

Der Begriff Adipositas-Chirurgie fasst mehrere Formen von Eingriffen zusammen, die entweder das Fassungsvermögen des Verdauungstrakts verkleinern, die Aufnahme von Nährstoffen einschränken oder beide Ansätze vereinen. Für fettleibige Menschen, bei denen herkömmliche Maßnahmen nicht greifen, kann die Adipositas-Chirurgie daher eine Möglichkeit sein, ihr extremes Übergewicht zu reduzieren.

Adipositas-OP kann Zuckerwerte verbessern


Seit einiger Zeit zeichnet sich ab, dass die Adipositas-Chirurgie nicht nur das Gewicht sinken lassen kann, sondern auch den Blutzuckerstoffwechsel verbessert oder sogar normalisiert* – und zwar schon vor einer Gewichtsreduktion. Was diese schnelle Blutzuckersenkung bewirkt, ist bislang nicht geklärt. Im Verdauungstrakt werden jedoch zahlreiche Botenstoffe gebildet, von denen viele den Kohlenhydratstoffwechsel und die Appetitregulation beeinflussen. Möglicherweise verändert sich deren Produktion und Freisetzung nach einer Operation. Ein Beispiel dafür ist das Inkretinhormon GLP-1, das die Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse erhöht.

In Studien erreichten kurz nach den Eingriffen zwischen 40 bis über 90 Prozent der adipösen Menschen mit Typ-2-Diabetes auch ohne Medikamente normale Blutzuckerspiegel. In einer großen Vergleichsstudie traf dies nach 15 Jahren immerhin noch auf 30 Prozent der operierten Patienten zu, während es bei nichtoperierten lediglich gut sechs Prozent waren. Mit anderen Worten: Der Effekt auf die Blutzuckereinstellung ist keineswegs bei allen Patienten dauerhaft. Operierte Patienten entwickelten in Studien seltener diabetische Folgekomplikationen, beispielsweise an den Augen, an den Nieren und am Herz-Kreislaufsystem. In weiteren Untersuchungen zeigte sich, dass sich nach Adipositas-Operationen der Fettstoffwechsel und der Blutdruck bessern und die Schmerzbelastung an den Gelenken sinken kann, eine Schlafapnoe verschwindet häufig.



Einige wichtige Verfahren im Überblick:



Magenband (Schematische Darstellung)

1. Das Magenband

Etwas unterhalb des Mageneingangs wird ein verstellbares Silikonband um den Magen geschlungen, sodass eine tischtennisballgroße Tasche übrigbleibt. Patienten sind sehr rasch satt, der Verdauungstrakt bleibt vollständig erhalten.


Schlauchmagen (Schematische Darstellung)

 

2. Der Schlauchmagen

Ein Großteil des Magens wird für immer entfernt, darunter auch jener Teil, der das appetitanregende Hormon Ghrelin produziert. Die Wirkungen sind ähnlich wie beim Magenband, durch den Ghrelinmangel verspüren die Patienten zudem weniger Hunger.


3. Der Magen-Bypass (Roux-en-Y-Bypass)

Magen-Bypass (Schematische Darstellung) Ein stark verkleinerter Magenrest wird direkt mit dem mittleren Dünndarmabschnitt verbunden, der obere Dünndarmabschnitt wird umgangen („Bypass“). Das Verfahren kombiniert ein geringes Fassungsvermögen mit einer reduzierten Nährstoffaufnahme.


Duoswitch (Schematische Darstellung)

4. Die biliopankreatische Diversion

Der Magen wird verkleinert. Ein Teil des Dünndarms wird mit dem Magen verbunden, der andere nimmt die Verdauungssäfte aus Galle und Bauchspeicheldrüse auf und wird an den unteren Dünndarmabschnitt angeschlossen. Die Aufnahme von Nährstoffen ist dadurch sehr stark eingeschränkt.

Die Verfahren haben alle ihre Vor- und Nachteile. So ist das Magenband technisch vergleichsweise einfach durchzuführen, allerdings ist der Effekt auf das Körpergewicht nicht so ausgeprägt. Umgekehrt lassen die Schlauchmagen-Operation, der Magen-Bypass und die biliopankreatische Diversion die Pfunde stärker purzeln, aber sie sind technisch aufwändiger und haben spezifische Nebenwirkungen. Was die beste Lösung ist, hängt daher vom Einzelfall ab.

 

Die Eingriffe sind nie ohne Risiken


Für viele adipöse Menschen mit Typ-2-Diabetes scheinen diese Operationsmethoden verlockend. Allerdings bleiben immer noch Fragen zu den Adipositas-OPs unbeantwortet. So können Ärzte beispielsweise noch nicht vorhersagen, wer dauerhaften Nutzen von einer Operation hat – denn teilweise nehmen Operierte nach einiger Zeit wieder zu und auch die Zuckerwerte verschlechtern sich wieder.
Zudem sind die Eingriffe teils sehr aufwändig und sie bergen Risiken. Dazu zählen einerseits die üblichen Narkose- und Operationsrisiken wie Wundheilungsstörungen, Infektionen oder die Bildung von Blutgerinnseln in den Beinvenen oder der Lunge. Zum anderen kann es auch im weiteren Verlauf zu Beeinträchtigungen kommen. Typisch sind beispielsweise Übelkeit, Erbrechen und Verdauungsstörungen, insbesondere Patienten mit Magen-Bypass und biliopankreatischer Diversion entwickeln unter Umständen Ernährungsdefizite, die durch Ergänzungsmittel ausgeglichen werden müssen.

Nie ohne umfassende Betreuung und Beratung

 

 

Darüber hinaus kann bei ihnen das so genannte Dumping-Syndrom auftreten. Dabei wird der Mageninhalt ohne ausreichende Vorverdauung schlagartig in den verkürzten Dünndarm entleert. Im ungünstigsten Fall treten dann Kreislaufstörungen bis hin zum Kollaps auf. Weiter sollten Patienten wissen, dass es unter Umständen nicht bei einer Operation bleibt. Durch die starke Gewichtsabnahme entstehen oft Hautschürzen. Wer sich einer bariatrischen Operation unterziehen möchte, muss daher umfassend vorbereitet und anschließend langfristig weiterbetreut und beraten werden.

Für wen kommt eine solche Operation überhaupt infrage?

 

 

Erste Bedingung für eine Operation ist ein Body-Mass-Index (BMI) von mindestens 40 beziehungsweise zwischen 35 und 40, wenn gleichzeitig ein Diabetes, Bluthochdruck oder andere Adipositas-bedingte Erkrankungen vorliegen. Als weitere Bedingung müssen Patienten vor einer Operation erfolglos versucht haben, ihr Gewicht auf konventionelle Weise zu senken. Das heißt beispielsweise, dass sie unter ärztlicher Aufsicht Diäten durchgeführt und Sportprogramme absolviert haben.
Und schließlich ist da noch die Frage, wer die Kosten der Therapie übernimmt. Die Gesetzlichen Krankenkassen tun dies derzeit nur nach einer Einzelfallprüfung. Grundlage dafür ist ein Antrag, in dem die medizinische Notwendigkeit des Eingriffs sowie vorherige erfolglose Versuche der Gewichtsreduktion dokumentiert sind. Darüber hinaus müssen Patienten glaubhaft versichern, dass sie ihre Ernährungsgewohnheiten und ihre sportlichen Aktivitäten nach der Operation anpassen werden. Angesichts dieser Hürden wird die Adipositas-Chirurgie für stark übergewichtige Diabetespatienten daher vorerst eine seltene Behandlungsform bleiben.

Und genau das muss jeder als Bedenken haben: Es handelt sich um einen Eingriff der viele Risiken birgt.

Was also passiert,wenn das Magenband wieder entfernt wird? Man aber nichts an seiner Ernährung ändert? Richtig man wird wieder dick und alles war umsonst.

Auch einen Schlauchmagen kann man überdehnen und an die " alte" Ernährung gewöhnen und er wird schlicht überdehnt.

Ein wichtiger Punkt sind auch die Kosten,denn viele Krankenkassen verweigern die Zahlung einer solchen OP weil sie sehr kostenintensiv ist.
Die Kosten belaufen sich hierbei um ca.


  • Magenballon: circa 4000€ (hält jedoch nur 6 Monate)
  • Magenband: circa 6000€ + Krankenhausaufenthalt
  • Magenbypass: circa 8000€ + Krankenhausaufenthalt
Gut man könnte mit Hilfe eines Rechtsanwaltes gegen diesen Bescheid klagen,aber das sind dann wieder Kosten,und es ist dann nicht sicher ob man den Prozess gewinnen wird.

Kommen wir jetzt noch mal zu den Risiken zurück. Die üblichen OP Risiken wie z.B  Wundheilungsstörungen, Infektionen oder die Bildung von Blutgerinnseln in den Beinvenen oder der Lunge brauch ich nicht zu erwähnen,denn die hat man bei jeder OP.
Doch bei der Adipositas-OP gibt es noch viel folgeschwere Risiken. 


Risiko beim Magenballon

Das größte Risiko beim Magenballon wird leider häufig ignoriert: Der Magenballon kann nur circa 6 Monate, manche bis zu einem Jahr im Magen verbleiben, dann muss er entfernt werden. Die meisten Patienten nehmen nach der Entfernung des Magenballons schlagartig wieder zu. Häufig wird nach der Entfernung des Magenballons das Ausgangsgewicht sogar überschritten!
Der Magenballon kann in sehr ungünstigen Umständen einmal Platzen. Die Hülle des Magenballons ist jedoch so klein, dass sie auf natürlichem Wege ausgeschiden werden kann. Die Wirkung des Magenballons ist dann jedoch verloren.


Risiko bei der Magenband Operation

  •   Verrutschen des Bandes
  • Migration des Bandes (das Band gelangt in das Mageninnere)
  • Fistelbildung (Bildung einer ungewöhnlichen Verbindung zwischen Hohlorganen oder zu der Haut)
  • Infektionen
  • Stenose oder Obstruktion (Verengung oder Verschluß)
  • Blutungen
  • Verletzung der Speiseröhre oder des oberen Magens bei der Einführung des Magenbandes.
  • Silikonunverträglichkeit
  • Beschädigung des hydraulischen Systems 


Risiko bei allen Magenbandtypen

Bei allen Magenband Patienten besteht die Gefahr, dass große Nahrungsbrocken oder Pillen im Magen liegen bleiben und die Magenschleimhaut reizen. Aus diesen Gründen sollte auch kein Aspirin genommen werden.
Viele Patienten erbrechen nach der Magenbandoperation sehr häufig, vor allem wenn sie undizipliniert essen. Häufiges Erbrechen kann die Zähne und die Speiseröhre schädigen. Magenbandpatienten sollten diszipliniert essen und regelmäßig zum Zahnarzt gehen. 



Risiken und Komplikationen nach Magen-Bypass-OP

Die Risiken einer Magenbypass-Operation sind einerseits von allgemeiner Natur (wie bei allen Bauch-OP's):
  • Infektionen und Wundheilungsstörungen
  • Blutungen während und nach der Operation, Transfusionsbedarf
  • Organverletzungen (zB. Magen, Milz, Leber)
  • Thrombose und Lungen-Embolie
  • Leckage aus den Magen/Darm-Nähten mit evtl. nachfolgender Bauchfellentzündung
  • Folge-Operationen mit schwerem und oft auch langwierigem Verlauf
  • Bildung störender Narben
  • Risiko, an OP/Narkose/Komplikationen zu versterben
Diese sog. Mortalität ist mit ca 0.16 % bei laparoskopischer Technik deutlich höher als bei Band-OP in gleicher Technik. Menschen mit schwerem Übergewicht haben in allen og. Punkten höhere Risiko-Raten als Normalgewichtige.
Darüberhinaus gibt es auch noch einige eingriffs-spezifische Komplikationen:
  • Fehlernährung mit Mangelerscheinungen (Blutarmut, Osteoporose)
  • Schleimhautentzündungen und Geschwür-Bildungen an Magen/Darm
  • Einengung im Bereich der Darmnähte und -verbindungen
  • Überdehnung des kleinen Vormagens einschl. Entzündung der Speiseröhre
  • Überdehnung des unteren "blinden" Magenanteiles mit akuten Beschwerden
  • sog. Dumping-Syndrom incl. Durchfall und Kreislaufstörungen durch Genuß bestimmter Kohlenhydrate (Zucker),
  • Entstehung von Gallensteinen
  • keine endoskopischen Untersuchungen/Behandlungen von Magen/Zwölffingerdarm mehr möglich
  • Intoleranz gegenüber diversen Speisen
  • innere und äußere Brüche
  • "Therapieversager" in ca 10%-20%
  • Blutzucker-Unregelmäßigkeiten va. bei vorbestehendem Diabetes


Risiken nach dem Magenbypass

 Bezüglich der möglichen Risiken sei nochmals auf das Kapitel "Magenbypass" verwiesen. Es handelt sich im wesentlichen um die Blutung und die Leckage, beides aus den Klammernahtreihen des Restmagens heraus, jeweils in bis zu 5 % der operierten Patienten. Dies sind immer sehr schwerwiegende Komplikationen verbunden mit nachfolgenden Eingriffen und auch lebensgefährlichen Verläufen. Alle Risiken sind infolge des in Frage kommenden BMI-Bereiches nochmals etwas erhöht im Vergleich zu den Angaben zB. zur Bypass-OP. Auch Langzeit-Probleme sind beschrieben, allen voran die erneute Aufweitung des Restmagens (siehe oben). Aber auch das Gegenteil kann eintreten in Form eines zu engen Magenschlauches, was dann meist endoskopisch aufgedehnt werden muß/kann. Insgesamt kann die Gewichtsreduktion nach der Schlauchmagen-OP erheblich sein, so dass ggfs. vermehrt substituiert werden muss.


Mein Fazit ist das effektive Ernährungsumstellung(welche Form ihr dabei wählt bleibt euch Überlassen) und regelmäßige Bewegung viel gesünder ist,als sich an euren Körpern rumschnibbeln zu lassen und evt.nicht mehr aus der Narkose aufzuwachen!!!!! 

Mich würde aber auch eure Meinung zu dem Thema interessieren und würde mich freuen,wenn ihr diesen Beitrag hier unten kommentieren würdet. Ich freue mich auf einen angeregten Austausch mit Euch :)




Quellangaben:

 





 

Mittwoch, 25. Februar 2015

Diagnose Diabetes Typ 2-Der Anfang vom Ende?

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Da ich mich immer schlapp gefühlt habe,war der Gang zum Arzt nicht mehr zu verhinderrn.
Die typischen Symptome wie Durst und häufiges Wasserlassen habe ich übersehen,da ich von Geburt an nur eine Niere habe und es von kleinauf gewohnt bin viel zu trinken.
Beide Omas waren und sind Diabetiker und meine Mutter auch.Aber das das vererbbar ist:Darüber hab ich mir keine Gedanken gemacht.Ach ich hab Übergewicht!! Falls ich das noch nicht erwähnt habe-auch eine Ursache für Diabetes Typ2. 
Eigentlich nur zur Routine hat mir mein Hausarzt der gleichzeitig noch Diabetologe ist gleich etwas Blut abgenommen.

Einen Tag später dann der Schock.

" Frau W. Sie müssen ins Krankenhaus.Sie haben Diabetes."
" Oh fein...." Besser hätte es nicht laufen können und ich hab zuhause gesessen und mich gefragt was nun auf mich zu kommt.

Auf der Suche nach einem geeignetem Krankenhaus bin ich direkt fündig geworden.
Ich glaube ja nicht an Zufälle,aber in dem Krankenhaus hat einen Tag zuvor meine Freundin ihren Sohn entbunden und so war ich nie alleine und konnte die ersten Tagen des Kleinen hautnah miterleben,was ein schöner Nebeneffekt war :)

Kurzehand wurde die Tasche gepackt und schon ging es los.
Mittwoch sollte also der Tag X sein.Der Tag der mein ganzes Leben verändern sollte.
Mit etwas Angst und Missmut ging ich also in die Klinik.
Dort standen die Erstuntersuchungen an.
  • Blutabnahme
  • EKG 
  • Blutdruck
  • BZ messen
und womit man noch den Patienten eine Riesen Freude machen kann...
Schwups rein ins Zimmer und direkt gedacht: Bingo.

Die Dame neben mir war wie ein 6er im Lotto und die Chemie stimmte von Anfang an.
Ich glaube die Schwestern waren froh,als eine entlassen worden ist,denn unseren Weihnachtsgesang hat man sicher auf der ganzen Station gehört :D :D

Leider war die Klinik nicht das was es mit einer extra Diabetes Station versprochen hat,denn außer 7 mal am Tag Blutabnahme für den BZ wurde ich mit meiner Krankheit ziemlich alleine gelassen. Ach ja Medikamente habe ich bekommen: Metformin1000 eine halbe Morgens und eine halbe Abends und Morgens noch zusätzlich eine Januvia 100.

Um Infomaterial musst ich betteln und auch die Diätassistentin hat mir nur nach Fragen Rede und Antwort gestanden.
Die freundliche Dame trieb mir meine Lieblingsgewohnheiten schon aus.Frühstücksbestellung: " Ich hätte gerne einen Kakao." " Sie haben Diabetes." " Na gut,dann nicht."

Und was stand dann beim Frühstück auf dem Tablett: Ein Schokoladen Nikolaus,weil es der 6.Dezember war.
Bitte was?!?!?!?! Wollt ihr mich verscheißern? Kakao nein-Schokolade-Ja?

Mein BZ  pendelte lustig zwischen 150-180 hin und her. Das Kohlenhydrate nicht gut sind für mich-Och das wurde vergessen zu erwähnen.

Also wurde ich immer noch ahnungslos was ich nun darf und auch nicht,wieder nach Hause geschickt.

Mein Hausazt hat sich die Zeit genommen und mir erklärt auf was ich aufpassen muss und mich direkt bei einer Diabetesschulung angemeldet,die ich nun seid 2 Wochen besuche.

Das Abnehmen klappt super und ich habe seit der Diagnose im Dez.ca 15 Kilo verloren.

Hilfe mir rutschen meine Hosen!!!!! :) :)

In den nächsten Einträgen werde ich von der Schulung berichten,von meiner Diät und wie ich täglich mit der Krankheit besser zu leben lerne.