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Montag, 27. Juli 2015

Low Carb Brot

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Es gibt auch Brote die man trotz Low Carb Ernährung essen darf:

Da die handelsüblichen Eiweißbrote,aber sehr teuer sind:


Hier das Rezept (natürlich dürft ihr auch durch Austausch der Zutaten Euch ausprobieren,solange es dann noch Low Carb bleibt :) )











Zutaten:

 

Für 10 Scheiben



300 g geschrotete Leinsaat, (so fein wie möglich)
 1 Tl Backpulver Salz 
5 Eiweiß, (Kl. M) 
 2 Eier , (Kl. M)
 6 El Olivenöl

Zeit

1 h
plus Kühlzeit
 

Nährwerte pro Portion  

227 kcal

10 g Eiweiß
18 g Fett
2 g KH



Quelle: Low Carb Brot

Low Carb

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Hallo meine Lieben :) 

heute geht es mal um ein besonderes Thema: Ernähung!!! 

Und hört auf zu stöhnen,dass gehört einfach dazu:) :)

Ich habe viel überlegt und auch einige Diäten probiert,die aber weder den gewünschten Erfolg hatten oder es kam der Teufel namens JOJO zu Besuch.

Nach meinem Krankenhaus Aufenthalt und der Diagnose Diabetes machte ich mir enneut Gedanken über eine Ernährungsumstellung die meine Einnahme von dem Metformin noch unterstützen könnten.





Nach vielen Information kam ich zum Thema: Low Carb. 

Aber ist Low Carb eine Modeerscheinung oder eine ernsthafte Alternative? 

Erst einmal ein paar Fakten über die Low Carb Ernährung: 



 Was bedeutet Low Carb?



Vertreter der Low Carb Ernährung gehen davon aus, dass eine kohlenhydratreiche Ernährung zu Übergewicht führt und einen negativen Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Je nach Konzept werden die Kohlenhydrate auf unter 10% oder – gemäßigter – auf bis zu 45% der gesamten Energiezufuhr reduziert und die Fett- und Eiweißanteile entsprechend erhöht.


Wie funktioniert die Low Carb Ernährung?

 

 


Der Mechanismus von Low Carb ist ganz einfach: Es wird davon ausgegangen, dass wenn Kohlendyhrate reduziert werden und die Kalorienmenge gleich bleibt, der Körper weniger Fettreserven bildet. Man nimmt an, dass der Körper, wenn er weniger Zucker bekommt, sich einen anderen Energielieferanten sucht. In der Leber soll er die Fettreserven so umbauen, dass sie als alternative Energiequelle in Form so genannter Ketone genutzt werden können. Dieser Vorgang soll besonders effektiv sein, wenn man die Kohlenhydrate am Abend streicht. Da diese Umstellung zum Abbau der Fettreserven und entsprechend zu einer Gewichtsreduktion führen soll, ist Low Carb die Basis vieler Diäten. Neben diesem Hauptaspekt kostet es den Körper mehr Energie, Eiweiße zu verdauen.
Grundsätzlich ist unser Körper auf Kohlenhydrate angewiesen, vor allem unser Gehirn. Jedoch ist es wichtig, die reduzierten Kohlenhydrate möglichst aus langkettigen Kohlenhydraten, bzw. aus vielen Ballaststoffen zu gewinnen, um die Verdauung zu unterstützen. Auch die Art der Fette, die Sie in Ihren Low Carb Speiseplan aufnehmen, sollte eher aus hochwertigen pflanzlichen Ölen als aus tierischen Fetten bestehen, da viele Eiweiße ohnehin schon in tierischen Lebensmitteln stecken.
In der Praxis ist Low Carb sehr einfach, da man keine lästigen Kalorien zählen muss. Auch vor Heißhunger ist man geschützt, da Fette und Eiweiße sehr sättigend sind, jedoch sollte man weiterhin auf sein natürliches Sättigungsgefühl achten. Da Sie gezielter Lebensmittel konsumieren werden, können mit Low Carb ein besseres Bewusstsein für Ihre Ernährung und vor allem Ihren Zuckerkonsum entwickeln. 



Diese Lebensmittel werden für eine Low Carb-Ernährung bevorzugt 

 

 

• Eier
• Fleisch und Wurstwaren
• Fisch und Meeresfrüchte
• Salat und viele Gemüsesorten
• Nüsse und Kerne
• Sojaprodukte
• einige Käseprodukte
• Sprossen
• pflanzliche Öle




Diese Lebensmittel werden für eine Low Carb-Ernährung reduziert 

 

 

• Kartoffeln
• Getreideprodukte
• große Mengen Obst
• große Mengen Milchprodukte
• Säfte und Softdrinks
• Süßigkeiten
• Alkohol 
Jedem soll natürlich selber überlassen für welche Ernährungsart er sich entscheidet.Ich komme mit Low Carb super zurecht und habe schon einige Kilos in kürzester Zeit verloren.. 
Liebe Grüße Eure Sunny 


Quelle: Essen und Trinken

Montag, 20. Juli 2015

Meine erste Fahrradtour nach über 15 Jahren

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Hallo meine Lieben,

gestern habe ich endlich nach über 15 Jahren endlich wieder ein Fahrrad bekommen,denn ich will ja weiterhin abnehmen und etwas mehr bewegen schadet ja nie :)

Heute habe ich dann meine erste Tour unternommen und auch wenn langsam der Muskelkater einsetzt hat es riesig Spaß gemacht.

Es ging von zuhause los zum Phoenixsee das sind ca.4 km,einmal rum um den See macht nochmal 3,2 km und wieder 4 km zurück..

Ich denke 11,2 km für die erste Tour ist in Ordnung :) und das nächste Mal gibt es eine 2.Runde um den See..


Noch schnell ein paar Worte zu meinem Lieblingsort in Dortmund:





Der Phoenix-See ist ein künstlich angelegter See auf dem ehemaligen Stahlwerksareal Phoenix-Ost im Dortmunder Stadtteil Hörde.


 Der Phoenix-See ist mit dem umliegenden Areal ein Wohn- und Naherholungsgebiet mit Gastronomie und Gewerbebebauung. Verantwortlich für Planung und Bau sind die Phoenix-See-Entwicklungsgesellschaft, welche eine Tochtergesellschaft der Dortmunder Stadtwerke ist, die Emschergenossenschaft sowie die Stadt Dortmund. Standort ist das 96 ha große Gelände der ehemaligen Hermannshütte in Hörde (Hörder Bergwerks- und Hütten-Verein).


Das Stillgewässer hat eine Länge von 1230 Metern, eine maximale Breite von 310 Metern und eine maximale Tiefe von ca. 4,6 Metern. Die Fläche beträgt etwa 24 Hektar und das Fassungsvermögen etwa 600.000 m³. Der See ist zudem ein Baustein bei der Renaturierung der Emscher. Seine Gestaltung als Regenwasserrückhaltebecken schützt die flussabwärts liegende Wohn- und Gewerbebebauung am Ufer der Emscher vor Hochwasser. Am Mönchsbauwerk im Hafenbecken kann es zurückgehalten und kontrolliert wieder in die Emscher eingeleitet werden. Bei Bedarf kann der See zusätzlich bis zu 360.000 m³ Regenwasser aufnehmen. Zusammen mit dem rund zwei Kilometer westlich liegenden und 110 ha großen Technologiepark Phoenix-West und der nördlich gelegenen 60 ha großen Brachfläche (Phoenix-Park) verändert der See das ehemals von Schwerindustrie geprägte Bild Hördes.


An seinem Ufer wurde nach einer 150-jährigen industriellen Nutzungsgeschichte.Eine überwiegend eigenheimorientierte Wohnbebauung mit etwa 1200 Einheiten auf rund 26 Hektar realisiert. Gastronomie und Freizeiteinrichtungen sollen an einer 3,2 Kilometer langen Uferpromenade 5000 Arbeitsplätze schaffen









Bis zum nächsten Mal

Eure Sunny :)

Sonntag, 12. Juli 2015

Diabetes von A-Z

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A

 

 

Aceton

Stoff, der bei der Verbrennung von Fett als Nebenprodukt entsteht. Aceton kann den Körper übersäuern, wenn zu viel davon vorhanden ist.

Adenosintriphosphat (ATP)

Energiereiches Molekül, das die Energie für den Großteil der zellulären Prozesse darstellt.

Adipositas

Krankhaftes Übergewicht, ab einem Body-Mass-Index (BMI) von über 30.

Antidiabetika, orale

Diabetes-Medikamente, die nicht gespritzt, sondern als Tablette eingenommen werden. Sie werden zur Therapie des Typ-2-Diabetes eingesetzt.

Antigene

Stoffe, an die sich bestimmte Antikörper gezielt binden können. Antigene sind meist Proteine, können aber auch Kohlenhydrate, Lipide oder andere Komponenten sein.

Antikörper

Lösliche Proteine, die an körperfremde Stoffe (Antigene) wie Krankheitserreger binden und sie auf diese Weise kennzeichnen. Das Immunsystem kann anschließend eine Gegenreaktion in Gang setzen und die Eindringlinge bekämpfen.

Antioxidantien

Pflanzliche Stoffe, die die Zellen und Erbinformation vor Schäden durch Sauerstoffradikale schützen. Auf Grund dieser Eigenschaften werden sie oft zur Krebsvorbeugung empfohlen. Antioxidantien finden sich in vielen Obst- und Gemüsesorten.

ATP

Siehe Adenosintriphosphat

Autoimmunerkrankung

Störung, bei der sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet. Beim Typ-1-Diabetes werden auf diese Weise die Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört.


B

 

 

Ballaststoffe

Vielfachzucker, die für den Menschen nicht verdaubar sind, zum Beispiel Zellulose. Ballaststoffe machen satt und fördern den Stuhlgang. Daneben verlangsamen sie die Aufnahme von Zucker und Cholesterin im Darm.

Bauchspeicheldrüse (Pankreas)

Drüse des Magen-Darm-Trakts, die die Verdauung unterstützt. Daneben produziert sie die Hormone Insulin und Glucagon.

Basalinsulin

Grundbedarf an Insulin, den die Bauchspeicheldrüse unabhängig von den Mahlzeiten abgibt.

Beta-Zellen

Zelltyp im Gewebe der Bauchspeicheldrüse, der das Hormon Insulin ausscheidet.

Blutzucker, Blutzuckerspiegel

Menge an im Blut vorhandenem Zucker. Der Blutzuckerspiegel wird durch die Hormone Insulin und Glucagon beeinflusst.

Body-Mass-Index

Der Body-Mass-Index ist ein Maß dafür, ob das Körpergewicht im Normalbereich liegt oder nicht. Er wird an Hand der Körpergröße und des Gewichts berechnet. Der Bereich für einen optimalen Body-Mass-Index unterscheidet sich abhängig von der Altersgruppe. 

Broteinheit

Maß für die Menge an Kohlenhydraten, die in einem Lebensmittel enthalten sind. 1 BE entspricht in Deutschland etwa 12 g Kohlenhydraten.

C

 

 

Cholesterin

Das Cholesterin gehört zu den Fetten und ist im Wesentlichen aus einem Kohlenwasserstoffgerüst aufgebaut. Es kann über die Nahrung in den Körper gelangen, wird aber auch eigenständig produziert, hauptsächlich in der Leber. Das Cholesterin kann sich in Form von Komplexen organisieren, die eine niedrige Dichte (LDL) oder eine hohe Dichte (HDL) haben. Das Mengenverhältnis zwischen diesen beiden Formen korreliert mit dem Risiko für Herzerkrankungen. Im Normalfall sollte es LDL/HDL gleich 3,5 betragen.


D

 

 

Diabetischer Fuß

Folgekomplikation des Diabetes. Durch Nerven- und Durchblutungsstörungen verlieren die Betroffenen das Gefühl im Fuß und entwickeln häufiger Geschwüre.

Disaccharide

Fachbegriff für Zweifachzucker

DNS / DNA

Desoxyribonukleinsäure (engl.: deoxyribonucleic acid). Langkettiges Molekül, auf dem die Erbinformation gespeichert ist. Die DNS besteht aus Zuckermolekülen, Phosphat und vier Basen (Adenin, Guanin, Cytosin, Thymin). Die Abfolge der Basen bildet den genetischen Code. Die DNS besteht aus zwei gegenläufigen Strängen, die wie ein Reißverschluss miteinander verbunden sind. Dabei passen immer zwei Basen genau zusammen: Adenin bindet nur an Thymin und Guanin nur an Cytosin.


E

 

 

Einfachzucker

Zuckermoleküle sind aus Einheiten von Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff aufgebaut. Der bekannteste Einfachzucker ist Glukose. Lagern sich mehrere Einfachzucker aneinander und verbinden sich, entstehen Zweifachzucker oder sogar Vielfachzucker.

Energiebilanz

Verhältnis zwischen Energieverbrauch und Energieaufnahme.  Ist die Aufnahme größer als der Verbrauch, ist die Energiebilanz positiv. Dies ist während des Wachstums der Fall. Nach abgeschlossener Wachstumsphase führt eine positive Energiebilanz zu einer Gewichtszunahme. Abnehmen ist nur bei negativer Energiebilanz möglich.

Enzym

Protein, das den Ablauf chemischer Reaktionen steuert und beschleunigt (Katalysator). Die Reaktion läuft dabei an einem bestimmten Teil des Enzyms ab, dem sogenannten aktiven Zentrum.


F

 

 

Fett

Chemische Verbindung aus einem Glycerinmolekül mit angehängten Fettsäuren. Fette sind wichtige Energielieferanten im Körper.

Fettsäuren

Teile von Fetten, die aus Kohlenstoffatomen bestehen. Je nachdem, ob diese nur mit Einfachbindungen miteinander verbunden sind, oder auch eine oder mehrere Doppelbindungen enthalten, unterscheidet man gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren.


G

 

 

Gen

Bestimmte Abfolge von Basen entlang der DNA, die den Code für ein funktionierendes Protein darstellt.

Gestationsdiabetes

Diabetes, der während der Schwangerschaft entsteht und hinterher wieder verschwindet. Ein gewisser Prozentsatz der Betroffenen entwickelt nach einigen Jahren jedoch einen manifesten Diabetes. Siehe auch Schwangerschaftsdiabetes.

Glucagon

Hormon, das als Gegenspieler von Insulin wirkt und in den Langerhans-Inseln in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Glucagon wird ausgeschüttet, wenn der Blutzuckerspiegel zu niedrig ist und führt zum Abbau von Glykogen zu Glukose.

Glukose

Aus sechs Kohlenstoffatomen aufgebauter Einfachzucker. Glukose ist einer der wichtigsten Energielieferanten im Körper. Die Aufnahme der Glukose in die Körperzellen wird durch das Hormon Insulin gesteuert.

Glukosurie

vermehrte Ausscheidung von Glukose mit dem Harn.

Glykämischer Index

Gibt an, wie schnell der in einem Lebensmittel enthaltene Zucker ins Blut gelangt. Der glykämische Index ist unter Anderem abhängig vom Fasergehalt und der Zubereitungsart der Nahrung.

Glykogen

Langkettiger Vielfachzucker, der aus Glukoseeinheiten aufgebaut ist und als Energiespeicher dient.


H

 

 

HbA1c-Wert

Maß für den langfristigen Blutzuckerwert. Zeigt an, wieviele Zuckermoleküle an den roten Blutfarbstoff Hämoglobin gebunden sind.

Hormon

Botenstoffe, die in Drüsengeweben gebildet und über den Blutkreislauf transportiert werden. Hormone steuern durch ihre Signale viele Vorgänge im Körper, zum Beispiel regulieren sie den Blutzuckerspiegel (siehe Insulin).

Hyperglykämie

Siehe Überzucker

Hyperlipidämie

Erhöhte Blutfettwerte

Hypoglykämie

Siehe Unterzucker.

Hypothalamus

Hirnregion, die als Schnittstelle zwischen Hormon- und Nervensystem fungiert. Der Hypothalamus kann Nervensignale empfangen und schüttet daraufhin bestimmte Hormone aus.

I

 

 

IGT

Steht für Englisch „impaired glucose tolerance“ und bezeichnet eine Störung in der Glukosetoleranz. Dabei kommt es zu Überzucker, beispielsweise nach dem Essen. Im Gegensatz zu Diabetikern ist der Blutzuckerspiegel bei IGT-Patienten in nüchternem Zustand aber normal. IGT kann nach einiger Zeit zu einem Diabetes führen.

Insulin

Körpereigenes Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Es bewirkt eine Steigerung der Glukoseaufnahme in die Körperzellen. Als Folge sinkt der Blutzuckerspiegel.

Insulinanaloga

Stoffe, die ähnlich wie Insulin aufgebaut sind. Im Unterschied zum echten Insulin haben sie eine veränderte Wirkungsdauer.

Insulinresistenz

Phänomen, dass die Körperzellen weniger auf das Hormon Insulin reagieren. Das Insulin bindet zwar nach wie vor an die korrekten Rezeptoren, doch die Weiterleitung des Signals geschieht nur ungenügend.


K

 

 

Kalorie

Einheit, mit der der Energiegehalt in Nahrungsmitteln angegeben wird, normalerweise ausgedrückt in Kilokalorien (1000 Kalorien = 1 Kilokalorie)

Ketoazidose

Übersäuerung. Bei Insulinmangel kommt es zu einem verstärkten Abbau von Fetten, wodurch saure Ketonkörper entstehen, die den Körper übersäuern.

Ketonurie

Ausscheidung von Ketonkörpern im Urin. Diese entstehen, wenn der Körper Fette verbrennt. Chemisch gesehen gehören Ketonkörper zur Gruppe der Säuren. Sind zu viele davon im Körper, kommt es zur Ketoazidose.

Kohlenhydrate

Überbegriff für verschieden große Zuckermoleküle, die wir mit der Nahrung aufnehmen. Kohlenhydrate dienen als Energiespeicher. Bei Bedarf werden sie in Einfachzucker (Glukose) gespalten.

Kreatinin

Stoff, der in Muskeln und Nervenzellen gebildet und über die Niere ausgeschieden wird. Die Menge an Kreatinin im Blut kann deshalb als Marker für deren Leistungsfähigkeit herangezogen werden.


L

 

 

Langerhans-Inseln

Zellansammlungen in der Bauchspeicheldrüse, die die Hormone Glucagon und Insulin produzieren. Sie sind hauptsächlich aus Alpha- und Beta-Zellen aufgebaut.

Lymphozyten

Einer von fünf Typen weißer Blutkörperchen, die gefährliche Fremdsubstanzen im Körper bekämpfen. Man unterscheidet zwei Arten von Lymphozyten, die als B-Zellen und T-Zellen bezeichnet werden.


M

 

 

Makroalbuminurie

Fortgeschrittenes Stadium der Mikroalbuminurie, bei der die Rate der Eiweißausscheidung im Urin stark erhöht ist (über 300 mg innerhalb von 24 Stunden an zwei von drei Tagen).

Makroangiopathie

Schädigung der großen Blutgefäße durch den Diabetes. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Arteriosklerose.

Metabolisches Syndrom

Vorstufe des Typ-2-Diabetes, bei der die Glukose nur noch ungenügend in die Körperzellen aufgenommen wird. Als Folge kommt es zu einem Anstieg des Blutzuckers.

Mikroalbuminurie

Ausscheidung von geringen Mengen Eiweiß, die im Urin gemessen werden können und ein erstes Zeichen einer Nephropathie sind.

Mikroangiopathie

Schädigung der kleinen Blutgefäße, die unter Anderem zu Sehstörungen und Nierenproblemen führen kann.

Mischinsulin

Vorgefertigte Mischung aus kurz- und langwirkendem Insulin, um sowohl den Grundbedarf als auch den Insulinbedarf nach den Mahlzeiten zu decken.

Monosaccharide

Fachbegriff für Einfachzucker.


N

 

 

Nephropathie

Schädigung der Nieren durch den Diabetes, die lange Zeit keine Beschwerden hervorruft und im Frühstadium kaum zu erkennen ist. Eiweißausscheidungen im Urin sind die erste Möglichkeit, einen Nierenschaden festzustellen.

Neuropathie

Schädigung des Nervensystems auf Grund des Diabetes. Sowohl das senso-motorische Nervensystem, als auch das autonome Nervensystem kann betroffen sein.

Nüchternglukose

Blutzuckerspiegel bei nüchternem Magen.


P

 

 

Pankreas

Siehe Bauchspeicheldrüse.

Placebo

Wirkstofffreies Präparat. Ein Placebo dient als Vergleichsmittel in wissenschaftlichen Studien. Damit können Beobachtungen, die während der Studie gemacht werden, differenziert werden. Treten bestimmte Effekte zum Beispiel sowohl bei den Probanden der Placebo-Gruppe als auch in der Gruppe mit dem echten Wirkstoff auf, sind sie nicht auf den Wirkstoff zurückzuführen.

Polysaccharide

Fachbegriff für Vielfachzucker.

postprandial

Fachausdruck für „nach dem Essen“. Der Blutzucker steigt nach den Mahlzeiten an. Dies wird als „postprandialer Glukoseanstieg“ bezeichnet.

Proteine

Komplex strukturierte Moleküle, die vielfältige Aufgaben im Körper übernehmen. Sie haben die Fähigkeit, andere Moleküle spezifisch zu binden und wieder zu lösen. Proteine bestehen aus Aminosäureketten, die auf komplexe Weise angeordnet und gefaltet sind.


R

 

 

Retinopathie

Schäden am Augenhintergrund, die durch den Diabetes entstehen und im Extremfall zur Erblindung führen können.



S

 

 

Schwangerschaftsdiabetes

Diabetes, der erstmals während der Schwangerschaft diagnostiziert wird. Meistens normalisiert sich der Blutzuckerspiegel nach der Schwangerschaft wieder. Siehe auch Gestationsdiabetes.

Sekretion

Abgabe von Stoffen aus einem Gewebe, meistens aus Drüsen.

Spurenelemente

Mineralische Substanzen, von denen der menschliche Körper nur eine sehr geringe Menge benötigt.

Stoffwechsel

Die Gesamtheit aller chemischen Prozesse, die im Körper ablaufen.


T

 

 

Traubenzucker

Siehe Glukose

Triglycerid

Andere Bezeichnung für Fett.



U

 

 

Unterzucker

Zu niedriger Blutzuckerspiegel, ab weniger als 50 mg/dl. Eine Unterzuckerung kann zu einem bedrohlichen Koma führen.

Überzucker

Zu hoher Blutzuckerspiegel. Überzucker kann im schlimmsten Fall zu Bewusstlosigkeit und Koma führen.



V

 

 

Vielfachzucker

Sehr große Zuckermoleküle, die aus vielen miteinander verbundenen Einfachzuckern aufgebaut sind. Die Speicherstoffe Stärke und Glykogen zählen zu dieser Gruppe.

Vitamin D

Vitamin, das in Ei und Milchprodukten vorkommt, aber bei Sonneneinwirkung auch von der Haut hergestellt werden kann. Es spielt eine wichtige Rolle für das Knochenwachstum.


Z

 

 

Zucker

Aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff aufgebaute Moleküle, die als wichtige Energielieferanten für den Körper dienen. Je nach ihrer Größe unterscheidet man Einfachzucker, Zweifachzucker und Vielfachzucker.

Zweifachzucker

Größeres Zuckermolekül, das aus zwei miteinander verbundenen Einfachzucker-Molekülen besteht.

Samstag, 11. Juli 2015

Dinge, die Nichtdiabetiker wohl nie verstehen werden:

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Dinge, die Nichtdiabetiker wohl nie verstehen werden:


1. Diabetiker

2. Wenn ich unterzuckert bin muss ich deine Packung Kekse essen. Und ja: Alleine!

3. Das in-den-Finger-Pieksen tut wirklich nicht weh

4. Die Prüfungsangst alle 3 Monate vor dem HbA1c *grummel*

5. Die Angst eine Cola, statt einer Cola Light oder Zero zu bekommen.

6. Ich bin nicht krank Gefühl,wenn ich mal nach dem "Sündigen" trotzdem einen tollen Wert habe.



Na,wer kennt es noch? :D :D :D 











Freitag, 6. März 2015

Adipositas Op bei Diabetes? Ja oder Nein?

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Beim forschen nach einem interessanten Thema für meinen nächsten Blogeintrag bin ich auf ein sehr heikles Thema gestoßen,was vielleicht eine und das hoffe ich sogar auch eine Diskussion auslöst,die aber sicher auch die Meinungen aller spalten wird.
Es geht um Adipositas-Chirurgie!
Jetzt wird der eine oder andere sicherlich schon mit den Augen rollen oder denken was hat das mit Diabetes zu tun?
Doch bevor ich nun richtig loslege,erstmal vor weg-Ich bin und bleibe ein absoluter Gegner einer Schönheitsoperation und zu der zähle ich auch die Adipositas-Chirurgie.Ich möchte euch nicht davon abbringen,diese vielleicht auch ins Auge zufassen:Nein ich möchte euch sensibilisieren,einfach drüber nachzudenken,ob es wirklich Sinn macht sich einer solchen OP zu unterziehen,weil es einfacher und bequemer für Euch ist,als auf euren alten Gewohnheiten zu verzichten.

Ich möchte kurz erklären warum:
Zu meinem Standpunkt gehört: Ich habe mir das "an gefressen" und ich muss es auch alleine wieder los werden.Aber das ist meine persönliche Meinung und ich möchte nicht,das sich durch meine Meinung jemand auf den Schlips getreten fühlt.Jeder darf und sollte für sich entscheiden,ob er diese drastische Maßnahme und deren Komplikationen in Kauf nehmen möchte.
Wie komme ich gerade auf dieses Thema? Ich hatte vor kurzem eine Unterhaltung mit einer Freundin und sie wollte sich operieren lassen.Was soll ich sagen: Sie hatte ihre Meinung und ich meine.
Da trafen Welten aufeinander und jeder wollte seinen Standpunkt vertreten.
Das Ende vom Lied war sie hatte noch ihre Meinung und ich halt meine :)
Adipositas-Chirurgie.

Ich möchte nun einen Text benutzen,den ich in der Apotheken-Umschau zu diesem Thema gelesen habe.


Adipositas-OP: Diabetes mit Skalpell heilen?

Operationen gegen Übergewicht können auch die Blutzuckerwerte bei einem Typ-2-Diabetes bessern. Doch die Eingriffe bergen Risiken

 

Der Begriff Adipositas-Chirurgie fasst mehrere Formen von Eingriffen zusammen, die entweder das Fassungsvermögen des Verdauungstrakts verkleinern, die Aufnahme von Nährstoffen einschränken oder beide Ansätze vereinen. Für fettleibige Menschen, bei denen herkömmliche Maßnahmen nicht greifen, kann die Adipositas-Chirurgie daher eine Möglichkeit sein, ihr extremes Übergewicht zu reduzieren.

Adipositas-OP kann Zuckerwerte verbessern


Seit einiger Zeit zeichnet sich ab, dass die Adipositas-Chirurgie nicht nur das Gewicht sinken lassen kann, sondern auch den Blutzuckerstoffwechsel verbessert oder sogar normalisiert* – und zwar schon vor einer Gewichtsreduktion. Was diese schnelle Blutzuckersenkung bewirkt, ist bislang nicht geklärt. Im Verdauungstrakt werden jedoch zahlreiche Botenstoffe gebildet, von denen viele den Kohlenhydratstoffwechsel und die Appetitregulation beeinflussen. Möglicherweise verändert sich deren Produktion und Freisetzung nach einer Operation. Ein Beispiel dafür ist das Inkretinhormon GLP-1, das die Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse erhöht.

In Studien erreichten kurz nach den Eingriffen zwischen 40 bis über 90 Prozent der adipösen Menschen mit Typ-2-Diabetes auch ohne Medikamente normale Blutzuckerspiegel. In einer großen Vergleichsstudie traf dies nach 15 Jahren immerhin noch auf 30 Prozent der operierten Patienten zu, während es bei nichtoperierten lediglich gut sechs Prozent waren. Mit anderen Worten: Der Effekt auf die Blutzuckereinstellung ist keineswegs bei allen Patienten dauerhaft. Operierte Patienten entwickelten in Studien seltener diabetische Folgekomplikationen, beispielsweise an den Augen, an den Nieren und am Herz-Kreislaufsystem. In weiteren Untersuchungen zeigte sich, dass sich nach Adipositas-Operationen der Fettstoffwechsel und der Blutdruck bessern und die Schmerzbelastung an den Gelenken sinken kann, eine Schlafapnoe verschwindet häufig.



Einige wichtige Verfahren im Überblick:



Magenband (Schematische Darstellung)

1. Das Magenband

Etwas unterhalb des Mageneingangs wird ein verstellbares Silikonband um den Magen geschlungen, sodass eine tischtennisballgroße Tasche übrigbleibt. Patienten sind sehr rasch satt, der Verdauungstrakt bleibt vollständig erhalten.


Schlauchmagen (Schematische Darstellung)

 

2. Der Schlauchmagen

Ein Großteil des Magens wird für immer entfernt, darunter auch jener Teil, der das appetitanregende Hormon Ghrelin produziert. Die Wirkungen sind ähnlich wie beim Magenband, durch den Ghrelinmangel verspüren die Patienten zudem weniger Hunger.


3. Der Magen-Bypass (Roux-en-Y-Bypass)

Magen-Bypass (Schematische Darstellung) Ein stark verkleinerter Magenrest wird direkt mit dem mittleren Dünndarmabschnitt verbunden, der obere Dünndarmabschnitt wird umgangen („Bypass“). Das Verfahren kombiniert ein geringes Fassungsvermögen mit einer reduzierten Nährstoffaufnahme.


Duoswitch (Schematische Darstellung)

4. Die biliopankreatische Diversion

Der Magen wird verkleinert. Ein Teil des Dünndarms wird mit dem Magen verbunden, der andere nimmt die Verdauungssäfte aus Galle und Bauchspeicheldrüse auf und wird an den unteren Dünndarmabschnitt angeschlossen. Die Aufnahme von Nährstoffen ist dadurch sehr stark eingeschränkt.

Die Verfahren haben alle ihre Vor- und Nachteile. So ist das Magenband technisch vergleichsweise einfach durchzuführen, allerdings ist der Effekt auf das Körpergewicht nicht so ausgeprägt. Umgekehrt lassen die Schlauchmagen-Operation, der Magen-Bypass und die biliopankreatische Diversion die Pfunde stärker purzeln, aber sie sind technisch aufwändiger und haben spezifische Nebenwirkungen. Was die beste Lösung ist, hängt daher vom Einzelfall ab.

 

Die Eingriffe sind nie ohne Risiken


Für viele adipöse Menschen mit Typ-2-Diabetes scheinen diese Operationsmethoden verlockend. Allerdings bleiben immer noch Fragen zu den Adipositas-OPs unbeantwortet. So können Ärzte beispielsweise noch nicht vorhersagen, wer dauerhaften Nutzen von einer Operation hat – denn teilweise nehmen Operierte nach einiger Zeit wieder zu und auch die Zuckerwerte verschlechtern sich wieder.
Zudem sind die Eingriffe teils sehr aufwändig und sie bergen Risiken. Dazu zählen einerseits die üblichen Narkose- und Operationsrisiken wie Wundheilungsstörungen, Infektionen oder die Bildung von Blutgerinnseln in den Beinvenen oder der Lunge. Zum anderen kann es auch im weiteren Verlauf zu Beeinträchtigungen kommen. Typisch sind beispielsweise Übelkeit, Erbrechen und Verdauungsstörungen, insbesondere Patienten mit Magen-Bypass und biliopankreatischer Diversion entwickeln unter Umständen Ernährungsdefizite, die durch Ergänzungsmittel ausgeglichen werden müssen.

Nie ohne umfassende Betreuung und Beratung

 

 

Darüber hinaus kann bei ihnen das so genannte Dumping-Syndrom auftreten. Dabei wird der Mageninhalt ohne ausreichende Vorverdauung schlagartig in den verkürzten Dünndarm entleert. Im ungünstigsten Fall treten dann Kreislaufstörungen bis hin zum Kollaps auf. Weiter sollten Patienten wissen, dass es unter Umständen nicht bei einer Operation bleibt. Durch die starke Gewichtsabnahme entstehen oft Hautschürzen. Wer sich einer bariatrischen Operation unterziehen möchte, muss daher umfassend vorbereitet und anschließend langfristig weiterbetreut und beraten werden.

Für wen kommt eine solche Operation überhaupt infrage?

 

 

Erste Bedingung für eine Operation ist ein Body-Mass-Index (BMI) von mindestens 40 beziehungsweise zwischen 35 und 40, wenn gleichzeitig ein Diabetes, Bluthochdruck oder andere Adipositas-bedingte Erkrankungen vorliegen. Als weitere Bedingung müssen Patienten vor einer Operation erfolglos versucht haben, ihr Gewicht auf konventionelle Weise zu senken. Das heißt beispielsweise, dass sie unter ärztlicher Aufsicht Diäten durchgeführt und Sportprogramme absolviert haben.
Und schließlich ist da noch die Frage, wer die Kosten der Therapie übernimmt. Die Gesetzlichen Krankenkassen tun dies derzeit nur nach einer Einzelfallprüfung. Grundlage dafür ist ein Antrag, in dem die medizinische Notwendigkeit des Eingriffs sowie vorherige erfolglose Versuche der Gewichtsreduktion dokumentiert sind. Darüber hinaus müssen Patienten glaubhaft versichern, dass sie ihre Ernährungsgewohnheiten und ihre sportlichen Aktivitäten nach der Operation anpassen werden. Angesichts dieser Hürden wird die Adipositas-Chirurgie für stark übergewichtige Diabetespatienten daher vorerst eine seltene Behandlungsform bleiben.

Und genau das muss jeder als Bedenken haben: Es handelt sich um einen Eingriff der viele Risiken birgt.

Was also passiert,wenn das Magenband wieder entfernt wird? Man aber nichts an seiner Ernährung ändert? Richtig man wird wieder dick und alles war umsonst.

Auch einen Schlauchmagen kann man überdehnen und an die " alte" Ernährung gewöhnen und er wird schlicht überdehnt.

Ein wichtiger Punkt sind auch die Kosten,denn viele Krankenkassen verweigern die Zahlung einer solchen OP weil sie sehr kostenintensiv ist.
Die Kosten belaufen sich hierbei um ca.


  • Magenballon: circa 4000€ (hält jedoch nur 6 Monate)
  • Magenband: circa 6000€ + Krankenhausaufenthalt
  • Magenbypass: circa 8000€ + Krankenhausaufenthalt
Gut man könnte mit Hilfe eines Rechtsanwaltes gegen diesen Bescheid klagen,aber das sind dann wieder Kosten,und es ist dann nicht sicher ob man den Prozess gewinnen wird.

Kommen wir jetzt noch mal zu den Risiken zurück. Die üblichen OP Risiken wie z.B  Wundheilungsstörungen, Infektionen oder die Bildung von Blutgerinnseln in den Beinvenen oder der Lunge brauch ich nicht zu erwähnen,denn die hat man bei jeder OP.
Doch bei der Adipositas-OP gibt es noch viel folgeschwere Risiken. 


Risiko beim Magenballon

Das größte Risiko beim Magenballon wird leider häufig ignoriert: Der Magenballon kann nur circa 6 Monate, manche bis zu einem Jahr im Magen verbleiben, dann muss er entfernt werden. Die meisten Patienten nehmen nach der Entfernung des Magenballons schlagartig wieder zu. Häufig wird nach der Entfernung des Magenballons das Ausgangsgewicht sogar überschritten!
Der Magenballon kann in sehr ungünstigen Umständen einmal Platzen. Die Hülle des Magenballons ist jedoch so klein, dass sie auf natürlichem Wege ausgeschiden werden kann. Die Wirkung des Magenballons ist dann jedoch verloren.


Risiko bei der Magenband Operation

  •   Verrutschen des Bandes
  • Migration des Bandes (das Band gelangt in das Mageninnere)
  • Fistelbildung (Bildung einer ungewöhnlichen Verbindung zwischen Hohlorganen oder zu der Haut)
  • Infektionen
  • Stenose oder Obstruktion (Verengung oder Verschluß)
  • Blutungen
  • Verletzung der Speiseröhre oder des oberen Magens bei der Einführung des Magenbandes.
  • Silikonunverträglichkeit
  • Beschädigung des hydraulischen Systems 


Risiko bei allen Magenbandtypen

Bei allen Magenband Patienten besteht die Gefahr, dass große Nahrungsbrocken oder Pillen im Magen liegen bleiben und die Magenschleimhaut reizen. Aus diesen Gründen sollte auch kein Aspirin genommen werden.
Viele Patienten erbrechen nach der Magenbandoperation sehr häufig, vor allem wenn sie undizipliniert essen. Häufiges Erbrechen kann die Zähne und die Speiseröhre schädigen. Magenbandpatienten sollten diszipliniert essen und regelmäßig zum Zahnarzt gehen. 



Risiken und Komplikationen nach Magen-Bypass-OP

Die Risiken einer Magenbypass-Operation sind einerseits von allgemeiner Natur (wie bei allen Bauch-OP's):
  • Infektionen und Wundheilungsstörungen
  • Blutungen während und nach der Operation, Transfusionsbedarf
  • Organverletzungen (zB. Magen, Milz, Leber)
  • Thrombose und Lungen-Embolie
  • Leckage aus den Magen/Darm-Nähten mit evtl. nachfolgender Bauchfellentzündung
  • Folge-Operationen mit schwerem und oft auch langwierigem Verlauf
  • Bildung störender Narben
  • Risiko, an OP/Narkose/Komplikationen zu versterben
Diese sog. Mortalität ist mit ca 0.16 % bei laparoskopischer Technik deutlich höher als bei Band-OP in gleicher Technik. Menschen mit schwerem Übergewicht haben in allen og. Punkten höhere Risiko-Raten als Normalgewichtige.
Darüberhinaus gibt es auch noch einige eingriffs-spezifische Komplikationen:
  • Fehlernährung mit Mangelerscheinungen (Blutarmut, Osteoporose)
  • Schleimhautentzündungen und Geschwür-Bildungen an Magen/Darm
  • Einengung im Bereich der Darmnähte und -verbindungen
  • Überdehnung des kleinen Vormagens einschl. Entzündung der Speiseröhre
  • Überdehnung des unteren "blinden" Magenanteiles mit akuten Beschwerden
  • sog. Dumping-Syndrom incl. Durchfall und Kreislaufstörungen durch Genuß bestimmter Kohlenhydrate (Zucker),
  • Entstehung von Gallensteinen
  • keine endoskopischen Untersuchungen/Behandlungen von Magen/Zwölffingerdarm mehr möglich
  • Intoleranz gegenüber diversen Speisen
  • innere und äußere Brüche
  • "Therapieversager" in ca 10%-20%
  • Blutzucker-Unregelmäßigkeiten va. bei vorbestehendem Diabetes


Risiken nach dem Magenbypass

 Bezüglich der möglichen Risiken sei nochmals auf das Kapitel "Magenbypass" verwiesen. Es handelt sich im wesentlichen um die Blutung und die Leckage, beides aus den Klammernahtreihen des Restmagens heraus, jeweils in bis zu 5 % der operierten Patienten. Dies sind immer sehr schwerwiegende Komplikationen verbunden mit nachfolgenden Eingriffen und auch lebensgefährlichen Verläufen. Alle Risiken sind infolge des in Frage kommenden BMI-Bereiches nochmals etwas erhöht im Vergleich zu den Angaben zB. zur Bypass-OP. Auch Langzeit-Probleme sind beschrieben, allen voran die erneute Aufweitung des Restmagens (siehe oben). Aber auch das Gegenteil kann eintreten in Form eines zu engen Magenschlauches, was dann meist endoskopisch aufgedehnt werden muß/kann. Insgesamt kann die Gewichtsreduktion nach der Schlauchmagen-OP erheblich sein, so dass ggfs. vermehrt substituiert werden muss.


Mein Fazit ist das effektive Ernährungsumstellung(welche Form ihr dabei wählt bleibt euch Überlassen) und regelmäßige Bewegung viel gesünder ist,als sich an euren Körpern rumschnibbeln zu lassen und evt.nicht mehr aus der Narkose aufzuwachen!!!!! 

Mich würde aber auch eure Meinung zu dem Thema interessieren und würde mich freuen,wenn ihr diesen Beitrag hier unten kommentieren würdet. Ich freue mich auf einen angeregten Austausch mit Euch :)




Quellangaben:

 





 

Donnerstag, 5. März 2015

Fußpflege bei Diabetes

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Den heutigen Eintrag witme ich einem genauso wichtigem Thema bei Diabetes wie der Ernährung.
Es geht um die Fußpflege,denn gerade bei einem diabetischen Fuß in dem schon Nervenstörungen vorhanden sind kann man sich böse Verletzungen zu ziehen.
Wenn diese Schädigungen auftreten,habt ihr z.B kein Gefühl mehr für kalt-warm oder auch diese gesunde Schmerzgrenze. 

Es gibt ja verschiedenste Gegenstände die man für eine Fußpflege nutzen kann.






















Mit einigen Gegenständen tut ihr euren Füßen leider keinen Gefallen,denn eine Schere ist 
zu spitz und der Fußnagel ist meist einfach zu dick für die übliche Nagelschere.Besser benutzt ihr die Nagelzange. 

Bitte tut euch und euren Füßen nicht an selber mit dem Skalpell zu arbeiten.
Das darf nur ein Fachmann/eine Fachfrau!!!! 

Besonders zu empfehlen ist der Bimstein,mit dem könnt ihr die lästige Hornhaut super entfernen. 
Ein super Tipp ist auch ein Bimstein mit einer Halterung zu kaufen.Mit dem habt ihr einen super Halt und so kleiner der Bimstein wird um so länger könnt ihr ihn nutzen. 

Dann gibt es noch die bekannten Hornhautentferner verschiedenster Marken.Aber auch dort sollten ihr darauf achten,das manche Geräte bei längerer Benutzung heiß werden können und so Verbrennungen verursachen können (wo wir wieder beim Thema Nervenschäden sind) 

Eine handelsübliche Nagelpfeile ist auch nicht zu empfehlen,da ihr mit der Spitze falls ihr schon die berühmte Nervenstörung habt nicht merkt,wenn ihr zu tief unter die Haut geht. 
Besser nutzt ihr eine dickere Nagelfeile die kann euch keine Verletzungen zu fügen. 

Nach der Pflege eurer Füße die täglich ja eine Menge zu tragen haben fertig seit solltet ihr eine Pflege auftragen. 

Ich selber benutze die Schaum Creme von Allpresan diabetic Intensiv und ist besonders für sehr trockene bis rissige Haut geeignet.

Sie enthält Urea( Harnstoff) und zieht schnell ein ohne die Haut zu sehr zu fetten.Bei normaler Fettcreme wie z.B Melkfett habt ihr die Hälfte der Creme noch unter den Füßen (Rutschgefahr auf glatten Böden) oder in den Socken was ebenfalls nicht so angenehm ist.

Diabetiker Haut ist allgemein sehr trocken und braucht deswegen viel eurer Aufmerksamkeit. 

Bitte lasst jedes Jahr eure Füße von einer Prodologin oder eurem Diabetologen  auf Verletzungen und Nervenstörungen untersuchen.


 Bedeutendste Konsequenzen diabetischer Fußprobleme

sind Ulzerationen (Geschwürbildung) und Amputationen.


" Zwischen 0,8 und 10% aller Menschen mit
Diabetes mellitus leiden an einem Fußulkus.


" Die jährliche Neuerkrankungsrate liegt bei
2,2–5,9 %.


" Mit über 60000Amputationen pro Jahr liegt
Deutschland europaweit im oberen Bereich.
Ca. 70% aller Amputationen werden bei Patienten
mit Diabetes mellitus durchgeführt.


Die Untersuchung wird mit folgenden Geräten gemacht: 



Sieht aus wie eine Stimmgabel und misst  die Berührungssensibilität.


Dieses kleine Gerät ist auf der einen Seite kälter auf der anderen Seite und soll dem Prodologen zeigen ob ihr noch gut zwischen kalt und warm unterscheiden könnt. 

Danach werden diese Formulare ausgefüllt: 





 Und zum Ende noch ein Bild der Produkte die ich für meine Fußpflege benutze :) 





Mittwoch, 4. März 2015

Diabetes Schulung Teil 1

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Erstmal die gute Nachricht vor weg ich hatte heute Mittag einen BZ Wert von 120,auf den ich mehr als stolz bin da ich einen Diagnosewert von 298 hatte.  Juchuuuuuuuuuuuuuu.
Dafür ist mein Gewicht diese Woche stehen geblieben,was aber nicht schlimm ist,da es irgendwann zu einem Stillstand kommt.

So nun aber zum eigentlichen Thema die Diabetes Schulung.

Heute war meine 3. und letzte Stunde und ich muss sagen,das sie sehr informativ waren.

Erstmal eine kleine Einleitung zum Thema Diabetes: 

Der Begriff Diabetes mellitus kommst aus dem Griechischen und bedeutet vermehrte Ausscheidung von zuckerhaltigem Urin.

Diabetes ist eine Störung des Zuckerstoffwechsels.Jeder Mensch hat Zucker im Blut. Ohne Behandlung kann der Blutzucker nicht im normalen Bereich gehalten werden.Bei hohen BZ Werten treten Beschwerden wie viel 

Durst,Kraftlosigkeit,Abgeschlagenheit,schlechte Wundheilung,Infektionen auf.

Bei guten Stoffwechseleinstellung(nahezu normale BZ Werte) bestehen solche Beschwerden nicht.
Je länger der BZ zu hoch bleibt,desto eher kann es zu Folgeschäden durch den Diabetes kommen.
Diese lassen sich aber durch eine gute Behandlung verhindern.

Um den Diabetes auf Dauer erfolgreich zu behandeln,musst Du einen Teil der Behandlung selbst übernehmen.
Es ist z.B wichtig das Du die durch Selbstkontrolle des Stoffwechsels feststellst,wie die Diabetes Einstellung ist.
Ein anderer wichtiger Teil ist das ein erhöhter BZ rechtzeitig erkannt wird.
Durch eine gute Behandlung eines evt.erhöhten Blutdrucks lassen sich viele Folgeschäden verhindern.


Beschwerden bei erhöhtem Blutzucker: 


Viel Urin



Viel Durst

Kraftlosigkeit

Schlechte Wundheilung,Infektionen

Gefahren bei Diabetes:

Nicht ausreichend behandelte Diabetes kann schwere und gefährliche Folgen für die Gesundheit haben,denn sie schädigt Nerven und auch die Gefäße.


Folgen können sein:

  • Schlaganfall
  • Blindheit durch erhöhten Augendruck
  • Herzinfarkt 
  • Nierenschäden
  • diabetischer Fuß  


Die wichtigsten Formen des Diabetes mellitus:

Typ 1- Diabetes:

An Typ 1 erkranken  meist schlanke,junge Patienten,die sofort Insulin spritzen müssen,weil die Bauchspeicheldrüse viel zuwenig oder gar kein Insulin mehr bildet.
Man schätzt das es derzeit in Deutschland 300.000 Typ 1-Diabetiker gibt

Typ 2- Diabetes: 

Typ 2-Diabetes tritt meist bei übergewichtigen älteren Patienten auf.Es kommt aber auch bei immer jüngeren Menschen mit Übergewicht vor. 
Aber auch erbliche Vorbelastungen z.B wenn wie bei mir die Großmütter und Mutter Diabetiker sind spielen eine große Rolle.
Die Patienten haben zunächst noch viel körpereigenes Insulin.Wenn sie übergewichtig sind und abnehmen,können sie längere Zeit ohne Insulinbehandlung auskommen.Nach mehreren Jahren nimmt das vom Körper gebildete Insulin immer mehr ab und es wird auch bei Typ 2 Diabetes eine Behandlung mit Medikamenten oder Insulin nötig.
In Deutschland gibt es derzeit zirka vier Millionen Typ 2 Diabetiker,die nicht mit Insulin behandelt werden und rund eine Million Typ2 Diabetiker,die Insulin spritzen. 
Der Verlauf des Typ 2-Diabetes ist sehr unterschiedlich.




 Morgen folgt dann der nächste Teil :) 

Bilderquellen: