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Mittwoch, 25. Februar 2015

Diagnose Diabetes Typ 2-Der Anfang vom Ende?

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Da ich mich immer schlapp gefühlt habe,war der Gang zum Arzt nicht mehr zu verhinderrn.
Die typischen Symptome wie Durst und häufiges Wasserlassen habe ich übersehen,da ich von Geburt an nur eine Niere habe und es von kleinauf gewohnt bin viel zu trinken.
Beide Omas waren und sind Diabetiker und meine Mutter auch.Aber das das vererbbar ist:Darüber hab ich mir keine Gedanken gemacht.Ach ich hab Übergewicht!! Falls ich das noch nicht erwähnt habe-auch eine Ursache für Diabetes Typ2. 
Eigentlich nur zur Routine hat mir mein Hausarzt der gleichzeitig noch Diabetologe ist gleich etwas Blut abgenommen.

Einen Tag später dann der Schock.

" Frau W. Sie müssen ins Krankenhaus.Sie haben Diabetes."
" Oh fein...." Besser hätte es nicht laufen können und ich hab zuhause gesessen und mich gefragt was nun auf mich zu kommt.

Auf der Suche nach einem geeignetem Krankenhaus bin ich direkt fündig geworden.
Ich glaube ja nicht an Zufälle,aber in dem Krankenhaus hat einen Tag zuvor meine Freundin ihren Sohn entbunden und so war ich nie alleine und konnte die ersten Tagen des Kleinen hautnah miterleben,was ein schöner Nebeneffekt war :)

Kurzehand wurde die Tasche gepackt und schon ging es los.
Mittwoch sollte also der Tag X sein.Der Tag der mein ganzes Leben verändern sollte.
Mit etwas Angst und Missmut ging ich also in die Klinik.
Dort standen die Erstuntersuchungen an.
  • Blutabnahme
  • EKG 
  • Blutdruck
  • BZ messen
und womit man noch den Patienten eine Riesen Freude machen kann...
Schwups rein ins Zimmer und direkt gedacht: Bingo.

Die Dame neben mir war wie ein 6er im Lotto und die Chemie stimmte von Anfang an.
Ich glaube die Schwestern waren froh,als eine entlassen worden ist,denn unseren Weihnachtsgesang hat man sicher auf der ganzen Station gehört :D :D

Leider war die Klinik nicht das was es mit einer extra Diabetes Station versprochen hat,denn außer 7 mal am Tag Blutabnahme für den BZ wurde ich mit meiner Krankheit ziemlich alleine gelassen. Ach ja Medikamente habe ich bekommen: Metformin1000 eine halbe Morgens und eine halbe Abends und Morgens noch zusätzlich eine Januvia 100.

Um Infomaterial musst ich betteln und auch die Diätassistentin hat mir nur nach Fragen Rede und Antwort gestanden.
Die freundliche Dame trieb mir meine Lieblingsgewohnheiten schon aus.Frühstücksbestellung: " Ich hätte gerne einen Kakao." " Sie haben Diabetes." " Na gut,dann nicht."

Und was stand dann beim Frühstück auf dem Tablett: Ein Schokoladen Nikolaus,weil es der 6.Dezember war.
Bitte was?!?!?!?! Wollt ihr mich verscheißern? Kakao nein-Schokolade-Ja?

Mein BZ  pendelte lustig zwischen 150-180 hin und her. Das Kohlenhydrate nicht gut sind für mich-Och das wurde vergessen zu erwähnen.

Also wurde ich immer noch ahnungslos was ich nun darf und auch nicht,wieder nach Hause geschickt.

Mein Hausazt hat sich die Zeit genommen und mir erklärt auf was ich aufpassen muss und mich direkt bei einer Diabetesschulung angemeldet,die ich nun seid 2 Wochen besuche.

Das Abnehmen klappt super und ich habe seit der Diagnose im Dez.ca 15 Kilo verloren.

Hilfe mir rutschen meine Hosen!!!!! :) :)

In den nächsten Einträgen werde ich von der Schulung berichten,von meiner Diät und wie ich täglich mit der Krankheit besser zu leben lerne.